Zulassungsbescheinigung Teil 1


Ein Unterschied zwischen der Zulassungsbescheinigung Teil 1 und der Zulassungsbescheinigung Teil 2 liegt darin, dass in der Zulassungsbescheinigung Teil 2 auch der vorherige Fahrzeughalter eingetragen ist. Wo im alten Fahrzeugbrief Raum für mehrere Fahrzeugvorbesitzer vorhanden war, muss heute bei der Fahrzeugbescheinigung Teil 2 nach jedem 2. Halterwechsel eine neue Zulassungsbescheinigung ausgestellt werden, was zum einen die Kosten für den Käufer erhöht und ein Mehraufwand für die Zulassungsbehörde bedeutet.

Die Zulassungsbescheinigung Teil 2 besteht zudem aus fälschungssicherem Papier und ist aus genau diesem Grund auch gegen den alten Fahrzeugbrief ausgetauscht worden, da es in der Vergangenheit schon Vorfälle von Fälschungen gab. Die Rückseite der Zulassungsbescheinigung Teil 1 ist zweifarbig gestaltet; die Rückseite der Zulassungsbescheinigung Teil 2 ist mit nur einer Farbe unterlegt. Zudem wird auf der Zulassungsbescheinigung Teil 1 erteilte Plaketten der Hauptuntersuchungen eingetragen. Bei Änderungen von eingetragenen Daten, sind diese der zuständigen Zulassungsbehörde unverzüglich mitzuteilen und sowohl in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 als auch in Teil 2 zu ändern.

Fahrzeugschein & Zulassungsbescheinigung


Wenn Sie die HSN/TSN-Kombination Ihres Pkw nicht wissen oder Ihr Fahrzeug nicht in der Fahrzeugsuche finden sollten, bzw. nicht sicher sind welches Modell Sie fahren, dann benötigen Sie zwingend Ihren Fahrzeugschein / Ihre Zulassungsbescheinigung. Denn der Fahrzeugschein / die Zulassungsbescheinigung beinhaltet die wesentlichsten technischen Daten Ihres Fahrzeugs. Zudem sind Halter, Kennzeichen und Informationen zu den durchgeführten Hauptuntersuchungen vermerkt.

Achtung: Fahrzeugschein und Zulassungsbescheinigung I/II sind nach deutschem Recht als Urkunde definiert. Wer also eigenständig diese Dokumente modifiziert, erstellt oder kopiert macht sich der Urkundenfälschung schuldig. Bei der Benutzung eines Kfz sind Fahrzeugschein und Zulassungsbescheinigung I/II zwingend mitzuführen. Bei polizeilichen Kontrollen sind diese Dokumente nach Verlangen vorzuzeigen. Wer dies nicht kann, muss mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro rechnen.