Kennzeichenliberalisierung

Mehr Möglichkeiten und zusätzliche Buchstaben



Immer wieder kam es dazu, dass bestimmte Erkennungszeichen nicht mehr vergeben wurden, etwa durch Gebietsreformen. Es entstand der Wunsch, diese alten Buchstabenkombinationen wieder aufleben zu lassen. Nach einigen Kontroversen trat die entsprechende Verordnung 2012 in Kraft und ermöglichte die erneute Vergabe einer Vielzahl von neuen "alten" Kennungen. Allerdings wurde vielerorts die angebotene Möglichkeit abgelehnt. Durch eine neue fälschungssichere Schrift wurde es deutschlandweit ab 1998 mit den EU-Kennzeichen möglich, bisher schwer unterscheidbare Buchstaben zu verwenden: B, F, G, I, O und Q. Die Kombinationsmöglichkeiten wurden dadurch enorm erweitert. Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass immer mehr Fahrzeuge auf den Straßen der BRD unterwegs sind.

Im Einzelfall kommt es dagegen vor, dass bestimmte Kombinationen von den Behörden abgelehnt werden. Zum Beispiel AH (Adolf Hitler) oder IS (Islamischer Staat) wird von manchen Zulassungsstellen in der Erkennungsnummer nicht zugelassen.